Kalte Füße, warmer Bauch

Kalte Füße, warmer Bauch

Rotkehlchen im Winter

Rotkehlchen im Winter

März – Aufgeplustert zu einer Kugel, mit nackten, dürren Beinen, sitzt dieses Rotkehlchen da. Friert es eigentlich? Wir können beruhigt sein, es ist gut gegen Kälte gerüstet: die Federn isolieren den Bauch gut, das Aufplustern vergrößert das Luftpolster noch. Die dürren Beine sind gut durchblutet, im Winter aber kalt, damit nicht zu viel Wärme verloren geht. Der Trick dabei: die Arterien sind von einem Venengeflecht umschlossen, so wird das in die Beine strömende, warme Blut heruntergekühlt und die Füße bleiben kalt. Das zum Herzen zurückströmende Blut wiederum wird im Kontakt mit dem arteriellen Blut wieder aufgewärmt, damit unser gefiederter Gast keinen Kälteschock bekommt und vom Baum fällt….

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